Bauern prägen die Gesellschaft
Hoffnung und Visionen für die Zukunft vermitteln, war das Motto der dritten Bauernkonferenz, die vom 4. bis 6. März in Winterthur von rund tausend Bäuerinnen und Bauern aus allen Landesteilen besucht wurde.
In seiner Grussbotschaft meinte Hans Wyss, Direktor des Bundesamts für Veterinärwesen: «Hoffnung ist ein Grundpfeiler des Lebens, der positive Veränderung schafft. Zwischen Hoffnung und Glaube besteht eine enge Verbindung. Der Glaube beeinflusst alle Bereiche des Lebens.» In seiner täglichen Arbeit versuche er, alles nach bestem Wissen und Gewissen anzupacken. Dabei frage er sich, ob seine Entscheidungen mit seinen Glaubensüberzeugungen übereinstimmten. «Jesus Christus war einer der grössten Möglichkeitsdenker der Geschichte. Haben auch wir Hoffnung für Situationen, die unmöglich erscheinen?
Hofffnung vermitteln
Andreas Keller entlockte Nationalrätin Elvira Bader, CVP, SO, und ihrem Ratskollegen Theophil Pfister, SVP, SG, wie sie die Möglichkeiten sehen, Hoffnung zu vermitteln. Erika Bader: «Jeder hat Aufgaben und Talente bekommen.» Diese seien nicht fertige Früchte, sondern müssten nach der Aussaat beobachtet und gepflegt werden. Es gelte, sich immer wieder zu fragen, was heute an der Reihe sei. «Dazu braucht es auch Mut undGottvertrauen.Und als Frau musst du schneller Ja sagen. So bin ich Nationalrätin geworden.» Theophil Pfister unterstrich die Vorzüge des Landwirts, eigenständig als Familie Land zu bewirtschaften und Verantwortung dafür zu übernehmen.
Versöhnte Beziehungen
Acht verschiedene Workshops zeigten auf, wie sich Bauern und Bäuerinnen in Familie, Gesellschaft und Politik einsetzen und so den Menschen dienen. Der Sonntag schloss nach einem gemeinsamen Mittagessen mit einem öffentlichen Familiengottesdienst.


