Stiftung Schleife
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3. bis 5. Oktober 2008, in Winterthur
 
In Gott auf Erden kamen zwei tiefe Sehnsüchte zusammen. Die Sehnsucht von über 1'500  Christen, die Hunger und Durst haben danach, dass das Reich Gottes sichtbar wird.  Und die noch viel tiefere, unfassbare und unerklärliche Sehnsucht Gottes, bei den Menschen zu wohnen. Darum ging es in allen Botschaften der Referenten: Rick Joyner, Geri Keller,  Lilo Keller, Andreas Keller.


So nüchtern und in Gottes Wort gegründet Joyner auch aufzeigte, wie der Herr kommt -  Gott auf Erden durch die ganze Geschichte der Menschheit hindurch - , so packend und aufrüttelnd war seine Frage: Werden wir ihn erkennen, wenn er zu uns kommt? Oder wird sich unter uns dieselbe Tragödie abspielen wie damals, als Gott Mensch wurde? Als sich die Frommen daran stiessen, dass er nicht kam, wie erwartet? Werden wir ihn erkennen, wenn er in unvollkommenen und anstössigen Werkzeugen kommt wie seinerzeit in der Azusa Street und dieser Zeit in Lakeland?
Joyner sprach eindringlich davon, dass wir eine vertiefte Offenbarung von Gottes neuem Bund mit seinem Volk brauchen: nicht dogmatisches Wissen, sondern von Gott geschenkte Einsicht, was es bedeutet, dass durch seinen Bund mit uns der Himmel heute offen steht. Während der ganzen Konferenz war dieser offene Himmel vielfältig wahrnehmbar. In den Anbetungszeiten mit Bands, die sich immer neu formatierten, wurden viele von Gottes Liebe heilend berührt. Durch Heilungsgebet, persönliche prophetische Worte, seelsorgerliche Dienste kamen die Teilnehmer mit Gottes Kraft in Kontakt. Etliche wurden körperlich geheilt. Zeugnisse lassen sich hier nachlesen. Und dann war da noch diese Einheit von jung und alt. Herzenszuwendung, wie sie der Prophet Maleachi vor vielen Jahrhunderten verheissen hat.
 
Hatte Geri Keller die Konferenz mit der Botschaft eröffnet, wie sie sehr sich Gott in seiner Liebe nach uns Menschen sehnt, so sprach Lilo Keller am letzten Morgen darüber, dass wir im Heiligen Geist versiegelt sind und das Zeichen des Lammes an unserer Stirn tragen. Es war bewegend dann zu sehen, wie viele am Ende dieser Ansprache nach vorne kamen, um sich als Bestätigung dieser göttlichen Berufung noch einmal persönlich mit Öl salben zu lassen.  Andreas Keller vertiefte in einer Botschaft den Ansatz, dass die Kraft des Geistes in uns Bollwerke des Feindes zerstören kann. Im anschliessenden Dienen und Gebet erlebten viele Besucher die heilende Kraft Gottes, die sich Sonntagmorgen auch in einer Parallelveranstaltung der kleinen Reithalle fortsetzte.
Die Fülle von Gott auf Erden lässt sich nicht in ein Wort zusammenfassen. Das Fazit allerdings schon: „Vorwärts!“ war das abschliessende Wort, das Rick Joyner den Konferenzteilnehmern zurief. Vorwärts mit neuer Leidenschaft und Liebe zu unserem Herrn und Gott. Schluss mit allem lauwarmen Laodizäa-Geist. Und vorwärts mit einer neuen Liebe zueinander. So war auch die ganze Konferenz geprägt on dem Geist der Liebe und der gegenseitigen Annahme, vor allem aber von der spürbaren Gegenwart Jesu, gerade in den tiefen Zeiten der Anbetung.