Stiftung Schleife
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„Männer mit Auftrag“


Um neue Wege zu gehen, braucht man eine frische Vision, aber auch Werkzeuge, die sich bewährt haben und über die Jahre gewachsen sind.
Deshalb fand vom 28. bis 30. Nov. 2008 in der Stiftung zum 21. Mal das Männerwochenende statt. 250 Männer kamen zusammen, um sich für ihren Auftrag ermutigen, auszurüsten und ausrichten zu lassen. Wo am ersten Abend im Lobpreis noch eine gewisse Zurückhaltung zu spüren war, wurde am Sonntag eine kraftvolle Anbetung aus tiefstem Männerherz zur Ehre Gottes angestimmt. Dieser liess eine Ahnung aufkommen, wie es sich anfühlt, wenn Männer nach dem Herzen Gottes ihren Platz in den Schlachtreihen einnehmen und in der Autorität im Namen Jesus ausführen, wozu sie bestimmt sind.

 

Die Botschaft von Andreas Keller „Die Mentalität eines Siegers“ rüttelte viele wach, das verheissene Land einzunehmen, in dem Bewusstsein, dass die „Philister“ uns dieses immer wieder streitig machen wollen. Eines dieser feindlichen Heere ist Angst, und die können wir nicht wegbeten, sondern müssen ihr in die Augen schauen und sie durch die Kraft und Autorität im Namen Jesus niederringen. Daraufhin haben sich viele Männer „zurückgemeldet“, ihr Erbe anzutreten und das ihnen von Gott gegebene Amt auszuüben, sei es zu Hause oder auf der Arbeit. In Workshops wurde offen über die Herausforderungen unserer Zeit gesprochen und ganz praktische Werkzeuge in die Männerhände gegeben. Als Beispiel sind der richtige Umgang mit der uns von Gott gegeben Sexualität oder den Finanzen zu nennen. An diesen Fronten braucht es immer wieder neu Orientierung durch gestandene Männer Gottes und Ermutigung und Zurechtweisung durch den Heiligen Geist.

 

Samstagabend hat der Heilige Geist Grosses an den Männerherzen gewirkt. Durch die Botschaft von Michael Herwig wurde das Vaterbild zurechtgerückt und wiederhergestellt – der Boden, auf dem wir stehen. Jeder Mann konnte die Liebe des Vaters und Freisetzung empfangen. Ein Gebet war auch: „Gott, schenke mir deine männliche Kraft“. Am Ende wurden alle Männer eingeladen, nach vorne zum Kreuz zu kommen und ihren Mangel gegen Gottes Fülle einzutauschen, ja ein neues Männerherz zu bekommen. Es hatte etwas sehr Bewegendes, die vielen Männer um das Kreuz herum beten zu sehen. An den Abenden wurde anschliessend wie um den Stammtisch bei Bier und Wein Gemeinschaft gelebt. Der gegenseitige Austausch, das Spüren: Wir sind nicht allein und das Zusammenstehen sind elementar wichtige Bestandteile eines solchen Wochenendes.

 

Am letzten Morgen wurde durch das Abendmahl das von Gott Gewirkte versiegelt und durch die sehr persönliche und tiefe Botschaft von Walther Siegrist eine Ewigkeitsperspektive aufgetan. Es lohnt sich, bei allen Kämpfen und Herausforderungen das Rennen des Lebens zu laufen. Denn unser Vater liebt uns, steht hinter uns und stärkt uns den Rücken. Jesus ist der ewigen Sieger und ist an unserer Seite. Und der Heiligen Geist wird uns zu den Männern werden lassen, die wir in Gottes Augen bereits sind, damit wir einer der höchsten Berufungen hier auf Erden mehr und mehr gerecht werden: Seine Liebe ausstrahlen und Jesu Wort in uns zur Realität werden lassen. „Wer mich sieht, sieht den Vater.“