Geschichte der Schleife

In den achtziger Jahren ist innerhalb der reformierten Landeskirche Winterthur Seen unter der Leitung von Pfarrer Geri Keller und seiner Frau Lilo eine Mitarbeiterschaft mit Gebets- und Hauskreiszellen herangewachsen, deren Dienste immer mehr nach aussen wirkten. 1992 traten Kellers aus dem gemeindlichen Pfarrdienst aus, um sich ganz ihrer neuen Berufung widmen zu können. Um die daraus wachsenden Aufgaben durchzuführen, wurde die Stiftung Schleife im gleichnamigen Fabrikareal mit Sitz in Winterthur gegründet. Der Stiftung angeschlossen sind der Schleife Verlag und die Schleife-Gemeinschaft, in der Verantwortliche und Mitarbeiter zusammengeschlossen sind und ihre geistliche Heimat haben. 2008 wurde mit der Übergabe der Stiftungsleitung an Andreas Keller, 2010 mit der Übergabe der Schleife-Gemeinschaft an Andreas und Stephanie Keller der Generationenwechsel eingeleitet. 2014 übernahm Andreas Keller das Mandat des Stiftungsratspräsidenten. Seit 2019 ist Jochen Thomann Exekutivleiter der Stiftung Schleife, während Andreas und Stephanie Keller die Gesamtleitung innehaben.

Ausbau Standort Schleife

Im November 1992 wurde der Mietvertrag im obersten Stock des Gebäudes auf dem Schleife Areal unterzeichnet. Nach intensiven Abbrucharbeiten wurde 1993 fleissig umgebaut.

Die Seminare und die Seelsorgetätigkeit nahmen zu. Im Oktober 1994 begannen die Dienstaggottesdienste und ein weiterer Dachstock des Gebäudes konnte gemietet und ausgebaut werden.

1998 wurde der Schleife Verlag gegründet und ein weiterer Dachraum dazu gemietet. Weitere Gebetsräume und ein Seminarraum mit eigenem Küchenabteil entstanden.

2000 - 2001 wurde die Halle dazu gemietet für Seminare und Gottesdienste und zwei Jahre später konnten im 1. OG des Gebäudes unterhalb der Halle eigene Verlagsräume mit Mehrzweckräumen geschaffen werden.

Kurz darauf sanierte die Schleife einen Teil des roten Hauses (ehemaliges Verwalterhaus) und schuf zwei Wohnungen für Studenten. 2011 wurde eine der beiden Wohnungen im roten Haus als Beratungsstelle Familienwerkstatt eingerichtet.

Der Name «Schleife»

Der Name «Schleife» stammt vom gleichnamigen Fabrikareal. Das Textilgewerbe spielte seit dem Mittelalter im wirtschaftlichen Leben Winterthurs eine bedeutende Rolle. Das heutige Fabrikgebäude der «Schleife» - der Name geht dabei zurück auf die mechanischen «Schleifwerke» - wurde in den Jahren 1829-1831 erstellt.

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Geri & Lilo Keller